Ist auch Ihnen die Spucke weggeblieben, als Sie das letzte Mal getankt haben? Seit Anfang des Jahres steigen die Spritpreise immer weiter. Fünf Euro und mehr ist eine Tankfüllung inzwischen teurer! Benzin und Diesel sind damit auf einem Niveau wie vor der Corona-Krise. Mit dem wieder erstarkenden Dollar bekommen die Autofahrer jetzt so richtig ihr blaues Merkel-Wunder an der Zapfsäule zu spüren.

Mehrwertsteueranhebung und CO2-Abgabe

Anfang Januar hatten diese beiden Faktoren die Preise bereits steigen lassen, was aber an der Zapfsäule zunächst nicht so stark auffiel, weil der in Dollar abgerechnete Rohölpreis durch das vorübergehende Schwächeln der US-Währung nachgab. Jetzt aber, mit dem Wiedererstarken der US-Wirtschaft und dem Abflauen der Corona-Hysterie in den USA, zieht der Dollar gegenüber dem Euro deutlich an. Folge: Die Autofahrer bekommen das volle Ausmaß des staatlichen Abgabewuchers beim Tanken zu spüren.

Denn: Nicht nur die vorübergehende, kosmetische Senkung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte ist ausgelaufen – auch die CO2-Steuer als Preis für den Energiewende-Irrsinn lässt den Spritpreis explodieren. Laut ADAC haben sich allein deswegen der Liter Super im Mittel um 7,7 Cent und der Liter Diesel um 7,6 Cent verteuert.