Immer mehr Deutsche haben die Nase gestrichen voll vom Lockdown-Irrsinn und von Merkels chaotischer Hosenlatzpolitik (auf/zu)! In einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts »YouGov« kurz vor der neuen Bund-Länder-Runde zur sogenannten Pandemiebekämpfung sprechen sich nur noch 30 Prozent der Befragten dafür aus, die Einschränkungen zur Kontaktvermeidung wieder auszuweiten. Dagegen ist eine klare Mehrheit von 52 Prozent dafür, Hotels und anderen Beherbergungsbetrieben unter Hygiene-Auflagen wieder die Öffnung zu erlauben. 14 Prozent sind sogar für eine Öffnung ganz ohne Bedingungen.

Dessen ungeachtet dringt das Bundeskanzleramt in seiner Beschlussvorlage für die Bund-Länder-Konferenz auf eine Fortsetzung des Lockdown-Irrsinns jetzt bis zum 18. April. Zudem müsse die Anfang März beschlossene sogenannte Notbremsregelung »konsequent umgesetzt werden«. Das Papier, das der Deutschen Presse-Agentur (dpa) am Sonntagabend aus mehreren Quellen vorlag, hatte den Stand 21. März, 17.30 Uhr.

Nächtliche Ausgangsbeschränkung bei Inzidenz über 100

Der Entwurf enthält zudem eine Passage, die wegen des exponentiellen Wachstums weitere Verschärfungen (»zusätzliche Maßnahmen«) für Landkreise mit mehr als 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche vorsieht. Der komplette Passus steht aber in eckigen Klammern, was bedeutet, dass darüber verhandelt werden muss, weil er besonders strittig ist. Unter anderem ist die Rede von einer nächtlichen Ausgangsbeschränkung bis 5 Uhr, »sofern dem nicht gewichtige Gründe entgegenstehen«. Die Anfangsuhrzeit ist hier offen gelassen. Zudem wird ins Gespräch gebracht, Schulen und Kitas zu schließen beziehungsweise gar nicht zu öffnen, sofern Erzieher, Lehrer und Schüler oder betreute Kinder nicht zweimal pro Woche getestet werden könnten. Ab einer Inzidenz von 200 könnte es demnach eine Schließung von Schulen und Kitas geben.

In den deutschen Urlaubsgebieten wachsen derweil Wut und Verzweiflung. Die Wahrscheinlichkeit auf einen Sechser im Lotto sei höher, als einen verlässlichen Öffnungstermin vorherzusagen, beklagt der wütende Besitzer eines Bistros auf Usedom in diesem Video.