Entgegen der Regierungspropaganda hinterlässt der Lockdown-Irrsinn immer tiefere Spuren auf dem Arbeitsmarkt. Vor allem Geringverdiener sind Leidtragende.

Im Zuge des Lockdown-Irrsinns haben im vergangenen Jahr rund eine Million Menschen ihre Arbeit verloren. Über die Hälfte davon waren Mini-Jobber. Das berichtet die »Deutsche Presse-Agentur« (dpa).

▶ 477.000 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte wurden demnach arbeitslos. Für die geringfügige Beschäftigung schlug der Lockdown-Irrsinn 2020 mit einem Minus von 526.000 Jobs zu Buche.

▶ Betroffen waren besonders Arbeitskräfte aus dem Gastgewerbe. Allein im Bereich der Hotellerie/Gastronomie landeten 398.000 Mini-Jobber und reguläre Arbeitskräfte auf der Straße.

▶ Mit etwa 128.000 Entlassungen von regulär Beschäftigten machte das verarbeitende Gewerbe einen weiteren großen Block aus.

▶ In der Kunst-, Unterhaltungs- und Freizeitbranche wurden 78.000 Menschen, größtenteils Mini-Jobber, arbeitslos.

Spitze eines Eisbergs

Die bislang rund eine Million Lockdown-Arbeitslosen dürften nur ein Vorgeschmack auf das sein, was noch kommt: Vor allem mit Kurzarbeit haben Regierung und Bundesagentur den Arbeitsmarkt künstlich beatmet. Allein 2020 waren zeitweise fast sechs Millionen Menschen bundesweit in Kurzarbeit bzw. sind es zum Teil immer noch.

Jüngsten Zahlen der Arbeitsagentur zufolge gab es im März diesen Jahres rund 2,8 Millionen arbeitssuchende Menschen in Deutschland. In Kurzarbeit befanden sich im vergangenen Monat noch rund 197.000 Menschen. Rund eine Million gelten inzwischen als Langzeitarbeitslose.

Ausgewertet wurden bei dieser Erhebung die verfügbaren Angaben für März bis September 2020. Für die Monate bis Dezember 2020 wurden laut dpa Schätzungen verwendet.