Hier geht’s zum Podcast mit Gerhard Schröder:

Der Mann weiß, wovon er spricht – schließlich hat er sieben Jahre lang mit den Ökosozialisten regiert, mehr schlecht als recht. Am Ende der ersten rot-grünen Bundesregierung (1998-2005) standen in Deutschland über fünf Millionen Arbeitslose. Gerhard Schröder (77/SPD) hat aus den Fehlern der Vergangenheit offenbar gelernt. In seinem Podcast »Die Agenda« warnt der Altkanzler eindringlich vor einer erneuten Regierungsbeteiligung der Grünen!

Schröder spricht den Ökosozialisten rundum die Fähigkeit ab, Deutschland zu regieren. Scharfe Kritik äußert der Altkanzler insbesondere am Wahlprogramm der Grünen, hier vor allem mit Blick auf die Kosten für die Wirtschaft: »Ich glaube, dass man thematisieren muss im Wahlkampf, dass die Grünen mit ihrem Programm und ihren Leuten nicht in der Lage sind, eine Industrienation wie Deutschland zu führen.«

Wer soll das bezahlen, wer hat so viel Geld…

Schröder legt den Finger in die offene Wunde: Aussagen wie »Klimaschutz ohne Wenn und Aber« müssten konkreter erklärt werden – hier ganz besonders die Frage, wer zusätzlich zu den Folgekosten des Lockdown-Irrsinns die Milliarden für die grünen Klima-Hirngespinste tragen solle.

Auch sei angesichts der moralisierenden Ansätze der Ökosozialisten in der Außenpolitik etwa gegenüber China, Russland, der Türkei oder Saudi-Arabien völlig unklar, mit wem Deutschland künftig noch Handel treiben dürfe. Schröders Fazit: Die Grünen hätten »völlig falsche Vorstellungen« davon, wie eine exportorientierte Industrienation wie Deutschland zu führen sei.

Altkanzler ätzt über Baerbock

Auch an der »Kanzlerkandidatin« der Ökosozialisten, Annalena Baerbock, lässt Schröder kein gutes Haar. Er hat erhebliche Zweifel, dass Baerbock überhaupt für ein Regierungsamt geeignet ist. Der Altkanzler wörtlich: »Sie hat keine Regierungserfahrungen, weiß nicht, wie man mit Großorganisationen umgehen muss, hat keine internationale Erfahrung, wenn ich mal davon absehe, dass sie das Büro einer grünen Europa-Abgeordneten geleitet hat – was auch immer da zu leiten ist.«

Wahre Worte!