Es war ein symbolträchtiger Zwischenfall im Plenarsaal des Deutschen Bundestages, in den Mainstream-Medien ging das Ereignis weitgehend unter. Vielleicht, weil es ein Omen war, das so gar nicht ins ideologische Weltbild linksgrüner Schreiberlinge und allzeit zu Diensten stehender öffentlich-rechtlicher Mikrofon-Hinhalter passen wollte?

Ausgerechnet während der Klimaschutz-Debatte am 22. April, ausgerechnet als Ex-Umweltminister Jürgen Trittin sprach – Sie erinnern sich: der grüne Erneuerbare-Energien-Ayatollah, der uns den ganzen Irrsinn mal für eine Kugel Eis verkaufen wollte – also, ausgerechnet in diesem Moment ging nachmittags das Licht im Plenarsaal aus. Binnen Minuten wurde es so kalt, dass die amtierende Bundestags-Vizepräsidentin Dagmar Ziegler (SPD) die Sitzung für 20 Minuten unterbrach.

Ein »extrem kurzer Stromausfall«, teilte die Bundestagsverwaltung später mit, habe dafür gesorgt, dass die Haustechnik in den Brandmodus geschaltet habe. Die Entrauchungsanlage im Gebäude sei automatisch angesprungen und alle Fenster hätten sich – wie für solche Fälle vorgesehen – geöffnet.

Für Marc Bernhard (MdB), Sprecher der baden-württembergischen AfD-Abgeordneten, war der Stromausfall im Reichstagsgebäude eine Steilvorlage für seine anschließende Rede. Denn: Mit grünen Kobolden drohen dunkle Zeiten nicht nur im Deutschen Bundestag, sondern womöglich bald in ganz Deutschland! In einem grandiosen Video rechnet der AfD-Politiker mit der grünen Klima-Hysterie ab.